Die FrauenUnion Leonberg hatte zu ihrer Jahreshauptversammlung am 11.7. die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Leonberg, Evelyn Abele, eingeladen, um sie und ihr Aufgabengebiet kennenzulernen. Evelyn Abele ist seit November 2016 in Teilzeit bei der Stadt Leonberg beschäftigt. Sie kümmert sich um die geflüchtet Menschen wenn sie vom Landkreis der Stadt Leonberg zugewiesen werden und begleitet das Ankommen und Einleben in der Stadt. Dabei arbeitet sie mit allen Ämtern und Einrichtungen zusammen die mit den geflüchteten Menschen in Berührung kommen. Beispielsweise gehören dazu Kindergärten, Schulen, JobCenter, Ausländerbehörden, Sprachkursanbieter und einige weitere. Auch die gegenseitige Unterstützung mit den ehrenamtlichen Arbeitskreisen der Stadt Leonberg spielen eine wichtige Rolle in ihrer Arbeit. Bislang wurden der Stadt Leonberg überwiegend Familien zugewiesen. Es wird nach Möglichkeit versucht, diese Menschen dezentral in gewachsenen Wohngebieten unterzubringen, um die Integrationsmöglichkeiten und die gegenseitige Unterstützung zu verbessern.

Juli 2017 006


Nach den interessanten Informationen und dem Rechenschaftsbericht folgten die Neuwahlen des gesamten Vorstandes der FrauenUnion. Elke Staubach wurde als Vorsitzende bestätigt, ebenso Doris Pfitzenmaier als Stellvertreterin, Katja Schorm als Protokollantin und Heidemarie Benz als Pressesprecherin. Als Beisitzerinnen wurden Ute Geiger (Renningen), Helga Sauer und Martina Wijn wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Carola Manzke (Weil der Stadt) und Christel Kafka. Mit einem Blumenstrauß verabschiedet wurde auf eigenen Wunsch Dr. Renate Ising, die lange Jahre dem Vorstand als Stellvertreterin bzw. Beisitzerin angehörte und früher auch den CDU-Vorsitz in Warmbronn inne hatte.

Juli 2017 003

Die alte und neue Vorsitzende Elke Staubach berichtete noch über die unendliche Geschichte der Toilettenanlage am S-Bahnhof Leonberg. Bereits 1998 hatte der damalige CDU-Stadtrat Kurt Vestner die Stadtverwaltung auf die fehlenden Toiletten hingewiesen. Auch die FrauenUnion setzt sich seit diesem Zeitpunkt für die Einrichtung von Toiletten ein. Im Jahr 2000 war es dann soweit, dass Toiletten in einer Bahnhofsgaststätte benutzt werden konnten. Die Kosten teilten sich Stadt und Bahn. Leider hielt das Angebot nicht lange, da die Bahn aus der Zahlung ausstieg und die Stadt nicht alleine weiter finanzieren wollte.  Nach einer Zeit der Nichtnutzung gab es in einer Gaststätte wieder eine Anlaufstelle bis diese zur Raucherkneipe wurde und Minderjährige, auch Erwachsene mit Kindern, keinen Zutritt mehr hatten. Ein blaues Provisorium wurde aufgestellt. Jetzt endlich soll es nach knapp 20 Jahren eine dauerhafte Lösung im Bahnhofsgebäude geben. Die anwesenden Frauen waren sich einig, dass es hier eine getrennte Anlage für Frauen und Männer geben muss und dass auch behinderten Menschen ein Zugang möglich sein muss. Der frisch gewählte CDU-Stadtverbandsvorsitzende Oliver Zander, der als Versammlungsleiter fungierte, nahm den Hinweis entgegen. Schließlich gehört er ebenso wie Elke Staubach dem Gemeinderat an und kann dort das Ansinnen der FrauenUnion einbringen.

Juli 2017 005

 

Juli 2017 004