Zum Thema "Sicherheit im öffentlichen Raum" informierte die Kriminalhauptkommissarin Andrea Glück, die beim Polizeipräsidium Ludwigsburg für den Bereich Prävention zuständig ist, Ende November 2017 im Bürgerzentrum Leonberg. Was hat es mit dem geänderten §177 Strafgesetzbuch zum Bereich sexuelle Übergriffe, Nötigung... auf sich? Wie kann man sich schützen? Und was sollte man bei Selbstbehauptungs- oder Selbstverteidigungskursen beachten?
In den Ausführungen von Frau Glück wurde auch klar, dass man oft Orte als unangenehm, kritisch empfindet und man sich unsicher und unwohl fühlt, nur weil dort gerade Müll rumliegt, laute Jugendliche zusammenstehen, alkoholisierte Personen oder Obdachlose dort verweilen. Die Gefahr, dass dort ständig oder oft mit Verbrechen zu rechnen wäre, sei aber sehr gering. Dies würden Statistiken zeigen.
Auf der homepage http://www.aktion-tu-was.de/index.html gibt es Hinweise, wie man in einer Notsituation helfen kann bzw. sich verhalten sollte.
"Zivilcourage ist nie zu viel Courage!" so Andrea Glück.
Pfefferspray, darauf ging die Referentin auch noch ein, sei das falsche Verteidigungsmittel. Zum einen fällt das Spray unter das Waffengesetz. Zum anderen trifft man meist nicht  den oder die Angreifer sondern zielt ins Leere. Außerdem kann das Pfefferspray für Allergiker tödlich sein.
Viele interessante Hinweise, die die Mitglieder der Agenda-Gruppe "Frauen für Gleichberechtigung", der auch die FrauenUnion Leonberg angehört, mitnehmen konnten.

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